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Bei geführte Radtouren auf Abstand und erlaubte Gruppengröße achten. © ADFC/Marcus Gloger

Tipps und Empfehlungen zu geführten Radtouren

 

Geführte Radtouren sind trotz Corona bedingten Einschränkungen unter Auflagen teilweise möglich, wenn auch nicht im November 2020. Der ADFC hat, als einer der größten Radtourenanbieter weltweit, Kriterien für geführte Radtouren aufgestellt.

 

Die Corona-Verordnungen der Bundesländer sehen Kontaktbe- und weitere Einschränkungen vor, dennoch sind vereinzelt geführte Radtouren möglich, so es Ausnahmen für den Breiten- und Freizeitsport gibt. Geführte ADFC-Radtouren finden deshalb nur abhängig von bundesweiten bzw. landesweiten Regelungen statt. Im November 2020 finden keine ADFC geführten Radtouren oder Veranstaltungen statt.

Der ADFC ist sich seiner Verantwortung bewusst und unternimmt alles, um eine sichere Teilnahme an seinen Angeboten zu ermöglichen, sofern diese stattfinden dürfen. Dazu gehört auch die Einhaltung der empfohlenen Hygiene- und Abstandsregeln. Wer einer Risikogruppe angehört, sollte sich genau überlegen, ob die Angebote des ADFC wirklich individuell in Frage kommen.

Für ADFC-geführte Radtouren gelten folgende Kriterien:

  • Wenn sie stattfinden dürfen, finden sie vor allem abseits belebter Strecken und Ziele statt.
  • Eine rechtzeitige Anmeldung ist wegen der begrenzten Zahl an Teilnehmer*innen erforderlich, die jeweils geltende Obergrenze wird nicht überschritten.
  • Teilnehmer*innen übermitteln ihre Kontaktdaten online oder telefonisch und Tourenleiter*innen fragen diese vor der Tour ab. Die Daten werden eine gewisse Zeit gespeichert, um gegebenenfalls dabei zu helfen, Infektionsketten nachzuvollziehen.
  • Die Radtouren finden kontaktlos und unter Einhaltung der Hygieneregeln statt. Der Mindestabstand wird beim Fahrrad hintereinander und nebeneinander und bei Pausen eingehalten - daran halten sich auch Teilnehmer*innen aus einem Haushalt, da es für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist, wer aus einem Haushalt stammt.
  • Der ADFC erlässt keine Pflicht, einen Mund-Nasenschutz während einer geführten Radtour zu tragen, empfiehlt aber bei der Begrüßung bzw. während der Pausen etc. einen geeigneten Mund-Nasenschutz zu tragen. Gibt es anderslautende bundesweite oder  örtliche Vorschriften, so sind diese einzuhalten.
  • Vorerst sollen sich ADFC-geführten Radtouren auf das Radfahren beschränken, das heißt, die Touren finden im Freien statt (Start- und Zielpunkte, Pausen, Unterbrechungen und Einkehr). Gibt es amtliche Vorschriften oder Ausnahmen dazu, dann haben diese Gültigkeit. Gastronomie: Hier kann es bundesweit oder lokal zu Einschränkungen durch das Infektionsgeschehen kommen, daher sollten vorab Informationen über Zugangsbeschränkungen/Reservierungen und Besuchsregelungen des jeweiligen Betriebs eingeholt und befolgt werden.
  • Teilnehmer*innen müssen ihr eigenes Risiko beurteilen und sich die Radtour auch zutrauen. Im Zweifel bei der Tourenleitung nachfragen, die Auskünfte zu Länge, Dauer und Schwierigkeitsgrad der Tour geben kann, nicht zu medizinischen Fragen!

 

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Häufige Fragen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrer*innen in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Deiner Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Dich hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Du kannst, wo immer Du mit dem Fahrrad unterwegs bist, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhälst mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Informationen rund um alles, was Dich als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Du bist noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passe Deine Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalte Dich vorhersehbar, indem Du beispielsweise Dein Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halte Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachte immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und sei nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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