Bundesweite Kidical Mass

 

Am 18. und 19. September rollt die zweite bundesweite Kidical Mass durch mehr als 130 Orte in Deutschland und demonstriert für kinder- und fahrradfreundliche Städte. Der ADFC ist Teil des Aktionsbündnisses.

 

ADFC Kidicalmass | 19.September 2020
Kurz vor der Bundestagswahl rollt die zweite bundesweite Kidical Mass durch Deutschland. © Deckbar Photographie/ADFC

Auch 2021 zeigen die bunten Kinder-Fahrraddemos im ganzen Land, wie schön sicheres Fahrradfahren mit ausreichend Platz sein kann. Sie fordern ein Umdenken in der Verkehrspolitik. Denn der Verkehr muss so gestaltet sein, dass Kinder sicher und selbständig in Städten Rad fahren können.

Kinder-Fahrraddemos in mehr als 130 Orten

Der ADFC unterstützt dieses Vorhaben als Teil des Kidical Mass-Aktionsbündnisses und ruft alle Menschen auf, sich den Demos anzuschließen.

In mehr als 130 Orten in ganz Deutschland sind Kidical Mass-Demos geplant. An zwei Dritteln von ihnen ist der ADFC beteiligt. Eine interaktive Karte auf https://kinderaufsrad.org/ zeigt, wo überall Aktionen geplant sind.  

Erste bundesweite Kidical Mass 2020

Bei der erfolgreichen Premiere der bundesweiten Kidical Mass 2020 nahmen 22.000 kleine und große Radfahrende in über 100 Städten in ganz Deutschland die Straßen ein. Damals war der ADFC an rund der Hälfte von ihnen beteiligt.

Die Kidical Mass Köln hat die bundesweite Aktion ins Leben gerufen und dafür den ersten Platz beim Deutschen Fahrradpreis 2021 in der Kategorie Kommunikation gewonnen.

Demo kurz vor der Bundestagswahl

Die bundesweite Kidical Mass 2021 findet kurz vor der Bundestagswahl statt. Das will das Aktionsbündnis für sich nutzen. „Lokal ist unter anderem durch die Radentscheide und den ADFC schon vieles angestoßen worden. Viele Vorhaben, wie Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit scheitern dann aber an bundespolitischen Rahmenbedingungen. Mit unserem Aktionswochenende wollen wir auch die Weichen für eine Neugestaltung der Verkehrspolitik stellen“, sagt Steffen Brückner von der Kidical Mass Köln.

 


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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passe Deine Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalte Dich vorhersehbar, indem Du beispielsweise Dein Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halte Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachte immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und sei nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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