Hamburg wirbt für sicheren Überholabstand

 

Mit einer neuen Aktion setzt die Hamburger Verkehrsbehörde ihre Kampagne „Hamburg gibt Acht“ für mehr Verkehrssicherheit fort. Auf Taxen, Bussen, Werbeschildern – das neue Motiv wirbt für sicheren Überholabstand zu Radfahrenden.

 

Verkehrssenator Anjes Tjarks und Innensenator Andy Grote vor dem neuen Kampagnenmotiv
Verkehrssenator Anjes Tjarks und Innensenator Andy Grote vor dem neuen Kampagnenmotiv © Behörde für Inneres und Sport

Geringe Überholabstände bergen für Radfahrende ein hohes Unfallrisiko. Seit April 2020 gilt ein Mindestabstand von 1,5 Meter beim Überholen von Radfahrer*innen innerorts bzw. zwei Meter außerorts. Der Überholabstand wird aber oft nicht beachtet. Um mehr Autofahrer*innen auf die Gefahr aufmerksam zu machen, wirbt der Hamburger Senat mit einem neuen Kampagnenmotiv.

Mehr Achtsamkeit

Das Motiv „Bitte mehr 8-samkeit“ weist auf Bussen, Taxen, auf Straßenschildern und Aufklebern plakativ auf den Mindestüberholabstand hin. So soll die neue Regelung ab September an vielen Orten in Hamburger Straßenverkehr präsent sein und für mehr Achtsamkeit beim Überholen von Radfahrer*innen sorgen.

„Mit der Kampagne ‚Hamburg gibt Acht‘ und der Aktion ‚Überholabstand‘ möchten wir im Stadtbild mit sichtbaren Motiven an die geltenden Abstandsregeln erinnern, damit das Miteinander von Auto- und Radverkehr besser geregelt ist, die Radfahrenden mehr Wertschätzung erfahren und in ihrer Verkehrssicherheit gestärkt werden“, sagt Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende.

 


Werde ADFC-Mitglied!

Unterstütze den ADFC und die Rad-Lobby, werde Mitglied und nutze exklusive Vorteile!

  • exklusive deutschlandweite Pannenhilfe
  • exklusives Mitgliedermagazin als E-Paper
  • Rechtsschutz und Haftpflichtversicherung
  • Beratung zu rechtlichen Fragen
  • Vorteile bei vielen Kooperationspartnern
  • und vieles mehr

Dein Mitgliedsbeitrag macht den ADFC stark!

Zum Beitrittsformular
https://schwerin.adfc.de/neuigkeit/hamburg-wirbt-fuer-sicheren-ueberholabstand-2-1

Häufige Fragen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrer*innen in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Deiner Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Dich hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Du kannst, wo immer Du mit dem Fahrrad unterwegs bist, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhälst mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Informationen rund um alles, was Dich als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Du bist noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passe Deine Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalte Dich vorhersehbar, indem Du beispielsweise Dein Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halte Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachte immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und sei nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

Ich möchte dabei sein!

Bleiben Sie in Kontakt