ADFC-Bundesgeschäftsführerin in Beirat Radverkehr berufen

 

Bundesverkehrsminister Wissing hat den Beirat Radverkehr berufen, der bei Umsetzung und Weiterentwicklung des Nationalen Radverkehrsplans unterstützen soll. Zu den einberufenen Expert:innen gehört ADFC-Bundesgeschäftsführerin Ann-Kathrin Schneider.

 

ADFC-Bundesgeschäftsführerin Ann-Kathrin Schneider wurde von Bundesverkehrsminister Volker Wissing in den Berat Radverkehr berufen.
ADFC-Bundesgeschäftsführerin Ann-Kathrin Schneider wurde von Bundesverkehrsminister Volker Wissing in den Berat Radverkehr berufen. © BMDV/Basti Wöhl

Der Beirat Radverkehr ist ein Gremium aus Expert:innen. Es soll das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP 3.0) unterstützen. Insgesamt 20 Beiratsmitglieder aus Verwaltung, Forschung und Lehre sowie Verbänden werden zunächst bis 2026 gemeinsam mit dem BMDV an der Strategie für mehr, besseren und sichereren Radverkehr in den Städten und ländlichen Räumen in Deutschland arbeiten. Die Zusammenarbeit soll das grundlegende Ziel des Nationalen Radverkehrsplans 3.0 fördern: Deutschland wird bis 2030 Fahrradland.

„Ich möchte den Radverkehr in Deutschland voranbringen und gemeinsam mit Experten und Verantwortlichen vor Ort für gute, innovative und sichere Rahmenbedingungen sorgen. Denn attraktive Angebote werden nachgefragt, genutzt und kommen allen zugute. Sie fördern nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern vor allem Mobilität und Teilhabe. Je besser die Bedingungen für die Radfahrenden sind, desto sicherer, nachhaltiger und energieeffizienter wird der Verkehr insgesamt“, sagte Verkehrsminister Volker Wissing. „Mit dem neuen Beirat haben wir ein engagiertes und hochkompetentes Team berufen, das uns dabei unterstützen wird. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

 


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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passe Deine Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalte Dich vorhersehbar, indem Du beispielsweise Dein Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halte Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachte immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und sei nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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