Mit Fahrrad gegen Luftverschmutzung

 

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan will 2021 stärker gegen die Luftverschmutzung in der Innenstadt vorgehen. Neben anderen Maßnahmen soll das Fahrrad weiter im Fokus stehen.

 

Mann und Kind fahren Rad auf einem geschützen Radweg in London
Geschützter Radweg in London © London Cycling Campaign

Kern der Strategie zur Bekämpfung der Luftverschmutzung ist die sogenannte Ultra Low Emission Zone (niedrige Abgaszone oder Umweltzone). Das Befahren dieser Zone ist für Fahrzeuge mit hohen Emissionennur gegen Gebühr möglich.

Fahrrad im Fokus

So sollen auch Staus in der Innenstadt verhindert werden. Die Gesamtverkehrsleistung des motorisierten Verkehrs könnte damit deutlich sinken. Die Umweltzone soll 2021 zusätzlich ausgeweitet werden. Geplant ist zudem der weitere Ausbau der Fahrradinfrastruktur. Seit 2016 wurden die geschützte Radverkehrsflächen fast verdreifacht. Durch das sogenannte Streetspace-Programm des Londoner Bürgermeisters wurden bereits viele Straßen in Fahrrad- und Gehwege umgewidmet.

 


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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passe Deine Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalte Dich vorhersehbar, indem Du beispielsweise Dein Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halte Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachte immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und sei nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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