Pforzheimer Fahrradaktivist bei Unfall gestorben

Der ADFC trauert um sein Mitglied Andreas Mandalka. Der überregional bekannte Fahrradaktivist starb bei einem Verkehrsunfall mit einem Pkw in der Nähe seiner Heimatstadt Pforzheim, als er mit dem Fahrrad auf einer Landstraße unterwegs war.

Ein schwarzes Fahrrad-Piktogramm auf Asphalt.
Der ADFC trauert. © ADFC Freiburg

Mandalka war vielen Fahrrad-Aktivist:innen unter dem Pseudonym Natenom bekannt. Unter diesem betrieb er einen Blog und veröffentlichte viele Videos von gefährlichen Überholmanövern, denen er als Radfahrer ausgesetzt war. Auch darüber hinaus setzte der 43-Jährige sich mit viel Energie und Enthusiasmus für die Förderung und die Sicherheit des Radverkehrs ein. Unter anderem engagierte er sich für das Projekt Open Bike Sensor, mit dem Überholabstände von Autos zu Radfahrenden gemessen werden.

Der ADFC ist über den Tod von Andreas Mandalka tief betroffen und spricht seiner Familie, Freundinnen und Freunden sowie seinen Mitstreiter:innen seine tief empfundene Anteilnahme aus.


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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passe Deine Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalte Dich vorhersehbar, indem Du beispielsweise Dein Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halte Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachte immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und sei nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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