Mobilitätsbildung

Mobilität mit dem Fahrrad an Schulen wird in Mecklenburg-Vorpommern regulär durch die Verkehrswacht in Form des sogenannten Fahrradführerscheins angeboten. Die Kenntnis der Verkehrsregeln, das verkehrssichere Rad und die Beherrschung des Rades stehen dabei im Vordergrund.

 

Der ADFC ergänzt dieses bestehende Angebot um weitere Elemente der Mobilitätsbildung. Neben der Förderung einer für Mensch und Umwelt verträglichen Mobilität bringt das Radfahren einen wichtigen Zugewinn an Autonomie und Selbstständigkeit für Kinder. Mit seinen Bildungsangeboten für Schulen und Kindergärten zeigt der ADFC, wie Kinder selbstsicher, mit Spaß und nachhaltig mobil sein können. Bei Interesse nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!

Anliegen und Konzept

Das Mobilitätsverhalten von Kindern und Jugendlichen hat sich stark verändert. Immer häufiger werden die Kinder von ihren Eltern zur Schule und zu Freizeitorten gefahren, das Fahrrad wird seltener genutzt und auch das Zufußgehen findet seltener statt. Die Folgen sind Bewegungsmangel der Kinder, überfüllte Straßen an Schulen und Freizeitorten und ein zunehmendes Gefühl von Unsicherheit mit dem Fahrrad und zu Fuß an diesen Orten.

 

Daher möchte der ADFC Schwerin die Kinder stärker animieren, das Fahrrad zu nutzen und bietet Projektage an, um die Radfahrkompetenzen zu verbessern, das Wissen rund um das Fahrrad und den Radverkehr zu erweitern und den Blick für eine nachhaltige Mobilität zu schärfen.

 

Der ADFC Schwerin bietet Projektschultage an, die folgendes beinhalten:

 

  • Theoretisches Wissen zum Thema Fahrrad spielerisch erkunden
  • Ich kenne mein Fahrrad ‐ Was gehört zu einem verkehrssicheren Rad?
  • Geschicklichkeit auf dem Fahrrad üben durch Fahrradparcours, Langsam- und Schnellfahrstrecken
  • Miteinander Rad fahren, miteinander im Verkehr und als Gruppe fahren

Wer sind wir?

Der ADFC setzt sich dafür ein, dass

 

  • noch mehr Menschen zum Radfahren angeregt werden und eine Verhaltensänderung erreicht wird.
  • eine nachhaltige Radverkehrsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird.
  • Spaß an der eigenständigen Fahrradmobilität vermittelt wird und eine kritische Betrachtung der eigenen Verkehrsmittelwahl erfolgt.

 

Wir vertreten als Verband alle Radfahrenden und geben auch denen eine Stimme, die besonders eine Lobby brauchen: Kinder, ältere Menschen, Familien. Die verschiedenen Bedürfnisse aller Radfahrenden sollen ernst genommen werden, um für alle ein sicheres und komfortables Radfahren zu ermöglichen.

 

Fahrradfahren verändert die Welt! Wir vom ADFC wollen eine lebenswerte Stadt, in der sich alle Menschen auch ohne Auto gut bewegen können.

Unser Mobilitätsteam

Häufige Fragen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrer*innen in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Deiner Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Dich hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Du kannst, wo immer Du mit dem Fahrrad unterwegs bist, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhälst mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Informationen rund um alles, was Dich als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Du bist noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passe Deine Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalte Dich vorhersehbar, indem Du beispielsweise Dein Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halte Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachte immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und sei nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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Ich möchte dabei sein!

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