Radentscheid Schwerin

Der Radentscheid Schwerin ist ein Bürgerbegehren für sichere und komfortable Radwege für den Alltagsradverkehr  in Schwerin. Nach der Prüfung der formalen Zulässigkeit durch die Stadt Schwerin hat Mitte September 2020 die Unterschriftensammlung begonnen. Wir brauchten mindestens 4.000 Unterschriften von Schweriner Bürger:innen. Dieses Quorum wurde im Dezember 2020 erreicht. Am 1. März haben wir das Bürgerbegehren bei der Stadt eingereicht und insgesamt 6.325 Unterschriften gesammelt.

 

Am 26. April steht die Entscheidung der Stadtvertreteran. Dann gibt es zwei Möglichkeiten:

 

  1. Die Stadt nimmt das Bürgerbegehren an. Die Umsetzung dieser Ziele ist bindend für Schwerin, das Bürgerbegehren ist rechtsgültig.
  2. Die Stadt lehnt das Bürgerbegehren ab. Es folgt am 26. September der Bürgerentscheid. Stimmen dann 25 % der wahlberechtigten Schweriner:innen dem Bürgerentscheid zu, ist das Bürgerbegehren rechtsgültig.

 

Ein Bürgerentscheid ist mit hohen Kosten für die Stadt Schwerin verbunden. Für dieses Geld könnte man bereits einen Teil der geforderten Maßnahmen umsetzen. Derzeit gibt es in Deutschland 45 Radentscheide. Falls es dazu kommt, wäre Schwerin der erste Radentscheid in Deutschland, der per Bürgerentscheid entschieden wird!

 

Wir wollen die Schweriner Innenstadt sicherer, attraktiver, gesünder und nachhaltiger für alle Verkehrsteilnehmer machen. Jede:r, ob Jung oder Alt, soll sicher und stressfrei zu jeder Zeit mit dem Fahrrad durch Schwerin radeln können.

Unsere Ziele

  1. Sichere, breite und komfortable Radwege
  2. Stadtweites und engmaschiges Radverkehrsnetz
  3. Kreuzungen und Einmündungen sicher gestalten
  4. Fahrradstellplätze umfassend ausbauen
  5. Verkehrswende konsequent und tranparent fördern

 

Du möchtest beim Radentscheid mitmachen?

Dann komm gern zu einem unserer Treffen oder Aktionen! Die Bürgerinitiative Radentscheid Schwerin wird von einem ehrenamtlichen Team getragen. Du kannst uns eine E-Mail schreiben oder Du schaust auf unserer Seite nach den Terminen.

 

Du möchtest auf dem Laufenden bleiben, was sich beim Radentscheid tut? Dann kannst Du Dich hier zu unserem Newsletter  anmelden.

 

Häufige Fragen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrer*innen in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Deiner Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Dich hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Du kannst, wo immer Du mit dem Fahrrad unterwegs bist, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhälst mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Informationen rund um alles, was Dich als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Du bist noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passe Deine Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalte Dich vorhersehbar, indem Du beispielsweise Dein Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halte Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachte immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und sei nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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