Radentscheid Schwerin

Der Radentscheid Schwerin ist ein Bürgerbegehren für sichere und komfortable Radwege für den Alltagsradverkehr  in Schwerin. Das Ziel ist die menschengerechte Stadt, in der nicht alles dem Autoverkehr untergeordnet ist. Radfahren ist preiswert, leise, gesund, ökologisch und verbraucht wenig Platz. Kinder sollen sicher mit dem Rad zur Schule fahren. Im Moment werden über 50 Prozent der Grundschüler in Schwerin mit dem Auto zur Schule gefahren. Nur 13 Prozent aller Schüler kommen mit dem Fahrrad. Wir brauchen sichere Radwege in allen Stadtteilen.

 

Nachdem der Radentscheid insgesamt 6.325 Unterschriften für seine 5 Ziele gesammelt hatte, folgte die Stadtvertretung der rechtlichen Einschätzung des Hauptamtsleiters und befand das Bürgerbegehren für zulässig. Nach einer kurzen Intervention durch das Innenministerium und die Klage dagegen durch den Radentscheid zeichnete sich eine Einigung ab. Das Bürgerbegehren wurde erneut zur Beschlussfassung in die Stadtvertretung eingebracht.

 

Die Stadtvertretung stimmte mit 33-Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen für die Annahme der Ziele. Damit sind die fünf Ziele für eine Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Schwerin rechtskräftig beschlossen. Der Radentscheid Schwerin ist froh über diese Einigung und arbeitet seitdem an der Umsetzung der beschlossenen Ziele.

Unsere Ziele

  1. Sichere, breite und komfortable Radwege
  2. Stadtweites und engmaschiges Radverkehrsnetz
  3. Kreuzungen und Einmündungen sicher gestalten
  4. Fahrradstellplätze umfassend ausbauen
  5. Verkehrswende konsequent und transparent fördern

 

Du möchtest beim Radentscheid mitmachen?

Dann komm gern zu einem unserer Treffen oder Aktionen! Die Bürgerinitiative Radentscheid Schwerin wird von einem ehrenamtlichen Team getragen. Du kannst uns eine E-Mail schreiben oder Du schaust auf unserer Seite nach den Terminen.

 

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Häufige Fragen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrer*innen in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Deiner Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Dich hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Du kannst, wo immer Du mit dem Fahrrad unterwegs bist, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhälst mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Informationen rund um alles, was Dich als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Du bist noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passe Deine Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalte Dich vorhersehbar, indem Du beispielsweise Dein Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halte Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachte immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und sei nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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