Geführte Radtouren des ADFC Schwerin

Unsere Tourenleiter*innen machen ihre Aufgaben ehrenamtlich und sorgen dafür, dass Ihr sicher ans Ziel und zurück kommt. Sie wählen als erfahrene Radler möglichst Wegeführungen abseits des Verkehrs.


Von April bis Oktober bieten wir geführte Touren an. Alle touristischen Tagestouren starten in der Regel am Samstag 9 Uhr vor der Tourist-Information am Markt in Schwerin. Teilnehmer fahren mit eigenen Rädern und auf eigenes Risiko. Eine kurzfristige Fahrradausleihe ist leider in Schwerin derzeit nicht möglich.

 

Falls Du selbst eine schöne Tour kennst, die es beim ADFC Schwerin noch nicht gibt, dann freuen wir uns immer über neue Ideen und Hinweise. Und wenn Du Interesse daran hast, als Tourenleiter*in beim ADFC aktiv zu werden, kannst Du Dich gern bei uns melden.

 

Eine Jahresübersicht der Schweriner ADFC–Radtouren sind hier als Flyer zu sehen. Dieser Flyer ist eine Übersicht der geplanten Touren eines Jahres, Änderungen sind jederzeit möglich. Also bitte immer auf unserer Seite nachschauen, ob die Tour auch so stattfinden kann.

 

Ganz unten auf dieser Seite findest Du alle unsere zukünftigen Radtouren für 2021.

Städtepartnertour von München nach Reggio Emilia

Der ADFC Schwerin hat eine Fahrradtour in die italienische Partnerstadt Reggio Emilia  durchgeführt. Die Reise wurde wegen der langen Strecke bis Italien in zwei Teile gesplittet. 2020 waren wir 9 Tage von Schwerin bis München unterwegs. 2021 ging es von München über die Alpen nach Reggio Emilia, Start des zweiten Teils war am 16. Juli.

 

Tag 1 (München-Rosenheim): Nach einer kurzen Stadtrunde ging es bei schönstem Wetter nach Rosenheim. Dort wartete die erste Überraschung auf uns: In dem gebuchten Hotel waren versehentlich keine Zimmer für uns reserviert worden. Es fand sich aber eine Alternative und zwei Stunden später sind wir alle gut in einem anderen Hotel untergekommen.

Tag 2  (Rosenheim-Kramsach): Wir fuhren komplett im Regen, was sowohl für die gute Laune als auch für die Taschen eine Herausforderung war. Die Anforderungen waren aber moderat. Das mit der Laune haben alle gut gemeistert, die Taschen haben allerdings nicht alle dicht gehalten, unsere Schuhe leider auch nicht.

Tag 3  (Kramsach-Matrei): Es war das gleiche Wetter angekündigt und leider irrte die Vorhersage nicht. Das Ziel war  mit 900 Höhenmetern schon eine größere Anstrengung. Wieder kamen wir völlig durchnässt im Hotel an.

Tag 4  (Matrei-Brixen): Bei schönstem Sonnenschein und wunderbarer Sicht hat das Wetter alle Mühen vergessen lassen. Wir kamen mittags am Brennersee an, nach einer Rast ging es weiter. Nachdem wir bisher die alte Brennerstraße gefahren waren, gab es auf italienischer Seite einen wunderbaren Radweg. Zwischendurch mussten die ersten Bremsen repariert werden, die wurden jetzt echt gebraucht.

Tag 5 (Brixen-Auer): Erst an der Eisack und dann an der Etsch entlang führte der Radweg mitten durch unzählige Apfelbäume und Weinreben, einfach traumhaft.

Tag 6 (Auer-Rovereto): Der Tag begann mit einem Platten, es sollte nicht der letzte sein auf der Tour. In Trient machten wir eine größere Pause, dort entstand auch das obige Foto. So langsam wurde die Wärme beschwerlich. In Rovereto waren übrigens sowohl Volfango Goethe als auch Volfango Mozart, jedenfalls gab es entsprechende Schilder in der Stadt.

Tag 7 (Rovereto-Lazise): Überall blühte der Oleander in vielen Farben, Weinanbau soweit das Auge reicht. Wasser war ein gefragtes Gut, die Sonne meinte es echt gut mit uns. Und abends dann der Garda-See!

Tag 8 (Lazise-Virgilio): Morgens gab es zum Abschied nochmal ein Bad im Garda-See. Es war gar nicht so leicht, eine frei zugängliche Badestelle zu finden, alles privato! Und wieder schlug der Pannenteufel zu, gleich zwei platte Reifen hatten wir an dem Tag.

Tag 9 (Virgilio-Reggio Emilia): Das sollte zum Abschluss der heißeste Tag der Tour werden, das Thermometer erreichte 36 °C! Entsprechend froh waren wir, dass alles gut gelaufen war und wir gesund und komplett das Ziel erreicht haben.

 

Am letzten Tag haben uns morgens die italienischen Radfreunde von FIAB in Empfang genommen. Zuerst ging es in die Via Schwerin zum Gruppenfoto, anschließend empfing uns der Stadtpräsident im Sala del Tricolore. Der historische Ratssaal dient bis heute als Sitzungssaal von Reggio Emilia. Anschließend bekamen wir von Donatella auf deutsch eine sehr interessante Stadtführung. Zusammen mit den Italienern fuhren wir zum Parco del Palazzo Ducale di Rivalta im Südosten der Stadt. Dort wurden wir aufs Köstlichste mit den regionalen Spezialitäten bewirtet - von Pizza, Salami und Schinken über Parmesankäse und Gnocco Fritto, von Lasagne bis zu  Kuchen und Espresso war alles dabei. Zum Glück war der Weg zurück noch ein paar Kilometer lang. Am Abend haben wir das gute Ende der Tour und den gelungenen Abschluss zusammen mit den Italienern gefeiert.


 

Unsere Tourenleiter

Die meisten Tourenleiter der Regionalgruppe Schwerin haben die Schulung zum ADFC-TourGuide mit dem Zertifikat des Bundesverbandes abgeschlossen. Um die Kontaktdaten zu erfahren, bitte auf das jeweilige Bild klicken. Falls Du Spaß daran hast, Touren zu planen und mit anderen gemeinsam durchzuführen, freuen wir uns über Deine Verstärkung in unserem Tourenleiter-Team!

Häufige Fragen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrer*innen in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Deiner Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Dich hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Du kannst, wo immer Du mit dem Fahrrad unterwegs bist, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhälst mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Informationen rund um alles, was Dich als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Du bist noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passe Deine Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalte Dich vorhersehbar, indem Du beispielsweise Dein Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halte Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachte immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und sei nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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